Wer wir sind
Eine dezentrale, überparteiliche Initiative aus Jurist:innen verschiedener Fachrichtungen (Anwaltschaft, Justiz, Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Studium). Uns eint die Überzeugung, dass Menschenwürde, Humanität und Rechtsstaatlichkeit wirksam schützen, wenn ihre Beachtung verlässlich gesichert und aktiv eingefordert wird.
Engagiert für das Völkerrecht
Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, Völkerrecht konsequent zu achten und durchzusetzen. Dazu organisieren wir Engagement - offen, evidenzbasiert und respektvoll. Unser Ziel ist die zivilgesellschaftliche Wirkung juristischer Stimmen zu stärken.
Wie wir arbeiten
Offener Brief & Kurzbriefings: präzise Forderungen, kompakte Einordnungen. Quellencheck: Mehr-Augen-Prinzip, dokumentierte Quellen, Orientierung an anerkannten völkerrechtlichen Standards. Arbeitsweise: ehrenamtlich, dezentral & kollaborativ.
Was uns leitet
Rechtsstaatlichkeit & Menschenwürde: nicht verhandelbar. Evidenz & Transparenz: Quellenoffenheit und nachvollziehbare Methodik. Konstruktiver Diskurs: Meinungsfreiheit, Null Toleranz für Hass oder Gewalt; ausdrücklich gegen Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus oder andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Historische Verantwortung: Deutschland muss die Geltung rechtsstaatlicher und menschenrechtlicher Standards verteidigen.
Unsere Motivation
Die aktuelle menschenrechtliche Lage stellt grundlegende völkerrechtliche Prinzipien sichtbar auf die Probe. Das humanitäre Völkerrecht gilt für alle Konfliktparteien. Angriffe auf Zivilpersonen, Geiselnahmen, wahlloser Beschuss und kollektive Bestrafung sind zu verurteilen - unabhängig von der Täterseite. Daraus erwächst unsere fachliche und gesellschaftliche Verantwortung, auf Einhaltung des Völkerrechts zu drängen - auch gegenüber der eigenen Bundesregierung.
Unsere Vision
Eine Außen- und Sicherheitspolitik, die menschenrechtliche und völkerrechtliche Standards respektiert, verlässlich prüft und konsequent durchsetzt - national wie international.
Was wir nicht tun
Keine individuelle Rechtsberatung oder Mandatsannahme. Keine Parteipolitik. Keine Gleichsetzung oder Relativierung historischer Verbrechen.
Sie möchten auch aktiv werden?
Mitzeichnen: Name, Funktion und Kontakt zur Verifikation (z. B. institutionelle E-Mail oder berufliches Profil). Mitwirken: juristische Texte redigieren, Quellen prüfen, koordinieren/organisieren oder Kurzbriefings erstellen. Verbreiten: Initiative im Kolleg:innenkreis teilen, LinkedIn-Beitrag posten.
Offenen Brief hier unterschreiben
Der offene Brief wird laufend durch neue Mitzeichnungen ergänzt. Wir bieten keine individuelle Rechtsberatung an, sondern bündeln die Stimmen engagierter JuristInnen, um öffentlich für Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und die konsequente Achtung des Völkerrechts einzutreten.
